3 Corona – Bin ich im falschen Film?

GROTESKER (BOULEVARD) CORONA-JOURNALISMUS

Weshalb präsentieren die Medien keine kritischen Gegenstimmen?

Erstens: Only bad news are good news. Sorry to say, aber das hört jeder Journalist in der Ausbildung und jeder Publizistikstudent an der Uni. Das gilt insbesondere für die Boulevardpresse.   

Viren?

Top Thema, um rationale Ängste zu bedienen.

Tödliche Viren? Wenn das nicht die ganze Nation aufrüttelt. Da erhält man als Journalist die volle Aufmerksamkeit. Corona-positiv Getestete. Zack auf die Frontpage damit. Egal ob der Patient Symptome zeigt, oder ob der Patient an den Folgen seiner schweren Grunderkrankung gestorben ist. Letzteres wird leider in zahlreichen Mainstream Medien verschwiegen. Wenn diese Breaking-News-Lawine mal angerollt ist kann sie kaum einer mehr stoppen. 

Bis zum heutigen Tag (22. März) wird die ‘Corona-Story’ hochgekocht und möglichst lange auf dem Siedepunkt belassen. Da muss dann schon mal u.a. ein Promi wie Tom Hanks herhalten, der angeblich auf Corona positiv getestet wurde. Nichts passiert, aber Hauptsache, es steigert die Auflage und es erhöht sich die Clickrate in Ultraschallgeschwindigkeit. That’s media business. So läuft’s. Die Verlage kämpfen seit geraumer Zeit ums Überleben. 

Überforderte Medien: Informationen werden im Sekundentakt online oder auf Papier gebracht. Wo bleibt die Zeit für vertiefte Recherchen? Weil die Krise herrscht im Medienbusiness wurden Wissenschaftsjournalisten weggespart. So müssen notfalls auch schon Volontäre zur Coronakrise in die Tasten greifen. Z.B. Studienabgänger Geschichte und/oder Arabistik, die sich über die Thesen des Kritikers und Seuchenexperten Dr. Wodarg und seine angeblichen Fake-News zu Corona Gehör verschaffen. Der Artikel ist derart oberflächlich und polemisch, dass er einer FAZ nicht würdig ist (faz.online)      

Kritische Gegenstimmen? Die gab es zu Beginn einige. Risikoforscher, Virologen, Immunologen etc. äussersten sich sehr differenziert und warnten vor Überreaktionen. In der Welt, in der FAZ, in der NZZ, in den Sonntagszeitungen (siehe Links am Ende des Blogbeitrages).

Zweitens: Wenn die mediale Suppe gerade leicht am Köcheln ist will man sie nicht mit kaltem Wasser verdünnen. Die mediale Bühne machte zunehmend Platz für Experten jeglicher Couleur. Einige mit Verbindung zu Institutionen, die an Tests und Impfungen forschen. Es geht um Präsenz, um zugespitzte, prägnante Formulierungen. Am Schluss verschaffen sich dann meistens einige wenige 'gewichtige' Stimmen im jeweiligen Land Gehör. 

 

ES WIRD GESCHWIEGEN ODER ZUM SCHWEIGEN GEBRACHT

Besagte 'gewichtigen' Stimmen sind derzeit die Opinion Leaders (Meinungsmacher). In der Publizistikwissenschaft spricht man nun von der Noelle Neumann-Schweigespirale. Die kritischen Stimmen verstummen, nicht aufgrund möglicher Fehlaussagen, sondern aufgrund des Druckes dieser Meinungsmacher. Und weil sich immer mehr Menschen diesen Opinion Leaders zuwenden.   

Aktuell die Verunglimpfung eines sehr kritischen Facharztes für Lungenkrankheiten Dr. med. Wolfgang Wodarg, Seuchenexperte, Vorstandsmitglied von Transparency International Deutschland. Seine Analysen werden derzeit von seinen Gegnern als «wirr» bezeichnet. Oder der Seuchenexperte wird als «Corona Verharmloser» von einer Mikrobiologin zerpflückt (NZZ 21. März). Wer soll da noch als Leser den Durchblick kriegen? Denn was in der renommierten NZZ steht gilt doch als wahr, nicht wahr? Siehe auch das bereits erwähnte Beispiel aus der FAZ. 

 

WARUM?

Es war dieser Arzt, der als Erster grosse Kritik an der Massenhysterie Schweinegrippe und dem wenig wirksamen Impfstoff Tamiflu äusserte. Somit eine Persona non grata im Virologen-Pharma-Politik-Karussell. Inzwischen haben sich seine Analysen zum Thema Schweinegrippe/Tamiflu als korrekt erwiesen (siehe Link am Ende des Blogbeitrages).

Macht Euch selbst ein Bild und schaut Euch den Interviewbeitrag und die Homepage von W. Wodarg an. Dort findet Ihr Links zu weiteren kritischen Wissenschaftlern (Links am Ende des Blogbeitrages).  

Nebst zahlreichen Kritikern fand auch nachfolgender Experte bis dato noch kein Gehör in den Massenmedien. Weshalb?
Hier ein Zitat begleitend zu einem Interviewbeitrag mit Prof. Dr. med.Sucharit Bhakdi   

"COVID-19, der Spuk ist längst entzaubert (..) Prof. Dr. Sucharit Bhakdi erklärt den Sachverhalt. Er leitete 22 Jahre lang das Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene an der Johannes Gutenburg Universität Mainz und gehört zu den international angesehensten Infektiologen und meistzitierten Medizinforschern Deutschlands. Leben und Existenzen unserer Mitbürger werden aufs Spiel gesetzt, um eine nicht existente Gefahr abzuwehren. Die jetzt verhängten Maßnahmen sind eine Katastrophe für die gesamte Bevölkerung. Sie werden riesigen Schaden, im Gegenzug dafür aber keinen Nutzen bringen. Ein kurzes Interview geführt von Sibylle Haberstumpf, unterstützt von Julian Jeschonowski und Christian Kwoczek, klärt auf." (Link zum Video am Ende des Blogbeitrages) 

 

Null Risiko Gesellschaft?   Hier geht's zum letzten Teil